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Mein Name ist Uwe Möring, geboren bin ich am 17.02.1960 in Bremen/Blumenthal.

Von 1976 bis 1979 machte ich eine Ausbildung zum Bootsbauer bei der Schiffs- und Bootswerft Gebr. Schürenstedt KG in Bardenfleth an der Weser. Ich denke mal, dass ich ein sehr dankbarer Schüler war, denn ich liebte es, mit Holz zu arbeiten und alles was dazu gehörte, um wunderschöne Holzboote bauen zu können. Ich sog förmlich alles in mir auf und nervte bestimmt auch öfter den einen oder anderen Gesellen und meinen Meister mit meinen Fragen. Nach der Ausbildung musste ich zur Bundeswehr - natürlich zur Marine. Drei Monate Grundausbildung auf Borkum und dann auf den Zerstörer “Bayern” für ein Jahr. Das einzige, was ich hier lernte, war, dass man auf Leib und Leben sehr aufpassen musste. Aber auch, dass es mir auf den Meeren der Welt und in den Ländern, in denen wir waren, sehr gefallen hat. Und dass mir bei Windstärke 11 in der Biskaja bei einer Wellenhöhe von 6 Metern übel werden kann.

Auf jeden Fall war ich froh, als meine 15 Monate dort vorüber waren und ich als Bootsbauer weiterarbeiten konnte. Nachdem ich zwei Wochen auf “meiner” Werft wieder in Arbeit war, schlossen sich leider dort für immer die Tore. Das war im Frühjahr 1981. Drei Monate später war ich auf der Elsflether Werft als Monteur bei der Firma Bindan angestellt. Wir bauten Containerkabinen mit sogenannten Nasszellen für das Kreuzfahrtschiff “Europa” von Hapag Lloyd, welches auf der Schiffswerft “Bremer Vulkan” gebaut wurde. Die Arbeit hatte gar nichts mehr mit dem zu tun, was ich einst als meine Berufung ansah und Leute und Arbeit waren das, was ich beim Sturm in der Biskaja von innen nach außen gekehrt hatte. Nur noch ein Gedanke: nichts wie weg hier!

Ich ging auf Wanderschaft, ganz so, wie es die Zimmerleute machen, die auf die Walz gehen. Für ein halbes Jahr arbeitete ich als Bootsbauer in Holland, danach war ich ein Jahr in Dänemark auf einer Bootswerft beschäftigt. In dieser Zeit lernte ich noch mal eine ganze Menge: Anfertigungsweisen von maritimen Möbeln und hauptsächlich den Innenausbau von Booten und Yachten.

In Deutschland habe ich keine Stelle als traditioneller Bootsbauer mehr gefunden. Die nächsten Jahre nahm ich an Kursen und Umschulungen im Bereich Metall (schweißen, schlossern, schmieden) teil. Am Ende stand eine Ausbildung zum Industriemechaniker.
Ab hier mache ich einen Sprung und unterschlage euch den Teil meines Daseins als freiberuflicher Musiker und die verschiedenen Jobs als Metaller. 1991 kam ich zur “Aucoop”-Bootswerft in Vegesack. Fast 10 Jahre arbeitete ich hier an Projekten wie z. B. den Torfkahn für das Überseemuseum, den Schoner “Vegewind”, der Gaffelcatch “Roter Sand”, das Wüstenschiff “Wüna” von der Blaumeyer-Gruppe und zuletzt den Nachbau der Hansekogge “Roland von Bremen”.

 
 
 

Mein Wohnort..

.. ist seit Mai 1998 die Weserinsel Harriersand und 2001 baute ich mir dort meine Werkstatt. Seitdem konzentriere ich mich auf das Entwickeln und Bauen verschiedensten Mobiliars, das mittlerweile meine ganz persönliche Handschrift trägt. In Absprache mit meinen Kunden entstehen individuelle Einzelstücke.

 
     

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